Last Update: 22.06.10

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KILL BILL - VOL. 2

Kill Bill - Vol. 2

 

USA 2004 - 137 Minuten - Budget $30.000.000

 

Regie: Quentin Tarantino

Drehbuch: Quentin Tarantino

 

 

Mit Uma Thurman (The Bride), David Carradine (Bill), Michael Madsen (Budd), Daryl Hannah (Elle Driver), Gordon Liu (Pai Mei), Michael Parks (Esteban Vihaio), Perla Haney-Jardine (B.B.), Helen Kim (Karen), Claire Smithies (Clarita), Clark Middleton (Ernie), Laura Cayouette (Rocket), Larry Bishop (Larry Gomez), Sid Haig (Jay), Reda Beebe (Lucky), Samuel L. Jackson (Rufus), Chris Nelson (Tommy Plympton), Caitlin Keats (Janeen), Jeannie Epper (Mrs. Harmony), Bo Svenson (Reverend Harmony)

         

s.a. KILL BILL - VOL. 1

         

USA

Die zweite Hälfte des Tarantino-Films eröffnete um 6 % besser als die erste Hälfte, obwohl KB2 in 4 % weniger Kinos zu sehen war.

 

DEUTSCHLAND

Bei uns startete die zweite Hälfte um 20 % besser als die erste Hälfte, obwohl KB2 mit 17 % weniger Kopien gestartet wurde.

     
US-Start: 16.4.2004 - R
Wo. Rang Einspiel $ % Kinos Schnitt Gesamt $
1 1 32.551.645 --- 2.971 10.956 32.551.645
2 3 14.243.938 -56 3.073 4.635 46.795.583
3 6 7.974.186 -44 2.674 2.982 54.769.769
4 7 4.437.503 -44 1.952 2.273 59.207.272
5 10 2.425.575 -45 1.401 1.731 61.632.847
6 9 1.692.477 -30 854 1.982 63.325.324
7 12 997.277 -41 445 2.241 64.322.601
GESAMT -
 
D-Start: 22.4.2004 - 16 J.
Wo. Rang Besucher % Kinos Schnitt Gesamt Besucher
1 1 500.173 --- 515 971 500.173
2 3 222.921 -55 518 430 723.094
3 4 128.591 -42 518 248 851.685
4 6 52.607 -59 398 132 904.292
5 12 32.856 -38 258 127 937.148
6 11 17.126 -48 142 121 954.274
7 14 10.729 -37 87 123 965.003
GESAMT -

 

Mark G.

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Pi-Jay

Kill Bill Vol. 1 war eine bildgewaltige Hommage an den Eastern mit einer ehrfürchtigen Verneigung vor den Mangas, und Vol 2 sollte wohl das filmische Äquivalent zum (Spaghetti-)Western werden, kommt aber über das bloße Zitieren einiger Genreversatzstücke nicht hinaus. Leider.

Vielleicht liegt das Problem darin, dass man dem einstigen "Wunderkind" des Kinos zu viele künstlerische Freiheiten gelassen hat und Tarantino sich nicht entscheiden konnte, auf ein paar seiner Einfälle zu verzichten. Viele Episoden (etwa die Begegnung zwischen Budd und seinem Chef) sind vollkommen überflüssig und halten die Geschichte nur auf, andere (z.B. der Showdown) sind klug angelegt, aber dilettantisch umgesetzt - noch nie waren Tarantinos Dialoge, für deren vordergründige Absurdität er einmal berühmt war, so langweilig und oberflächlich, und noch nie hat er sich so viele Anschlussfehler geleistet.

War der erste Teil eine einzige Action- und Gewaltorgie, wird im zweiten Teil kaum gekämpft, was ja noch in Ordnung wäre, wenn die Dialoge wenigstens gut wären. Tatsächlich schwafeln die Figuren ohne Ende, ihre Motive bleiben einem schleierhaft und gehen kaum über klischeehafte Vorlagen, wie sie auch aus einer Seifenoper stammen könnten, hinaus. Das Ganze hätte noch schlimmer kommen können, wenn nicht die Schauspieler - allen voran Thurman und Carradine - einige Szenen vor dem Absturz bewahrt hätten.

5+

VARIETY: "Was Quentin Tarantino mit einem 'Wham' begann, beendet er mit einem 'Bang' in Kill Bill Vol. 2, der überraschend Appetit-anregenden und bezaubernd eleganten Auflösung seiner einzigartigen Liebeserklärung an das Kino. Ursprünglich als ein Film konzipiert, kristallisiert sich aus dem Zweiteiler ein wahres Epos, ein 247-Minuten-Rachedrama, in dem die rohen Bestandteile seiner filmischen Erinnerungen in einen Freudentaumel aus persönlicher Träumerei verwandelt wird, die eine eigene Trance-hafte dramatische Kraft besitzt..."

THE HOLLYWOOD REPORTER: "...Nun da man Quentin Tarantinos episches Rache-Melodrama in seiner Gesamtheit betrachten kann, kommt mit Kill Bill eine brillante, erfrischende Arbeit ans Tageslicht, über die man noch Jahre sinnieren wird. Der Autor-Regisseur orchestriert Bilder, die Hunderte von Actionfilmen - Eastern und Western - zitieren und besteht darauf, dass Emotionen und Ehrenkodexe, die selbst im billigsten C-Film zu sehen sind, unserer Aufmerksamkeit bedürfen. Tarantino erfüllt die Versprechen, die seine frühere Arbeiten abgegeben haben: Hier ist ein Film, der nicht nur unzähligen Actionfilmstilen Tribut zollt, sondern auch in seinem Groschenroman-Inhalt ('Pulp Fiction') innere Wahrheiten erforscht, die Kultur mit Kino verbinden. Hier haben wir einen Film, den sowohl Gelehrte, die sich in Filmtheorie(n) verlieren, als auch Teenager mit einem heißen Date, supercool finden werden..."

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